Transporter 3 - Cast / Crew

Jason Statham

Geboren im englischen Sydenham war Statham einer der besten Turmspringer der britischen Mannschaft. Dreimal hintereinander belegte er den dritten Platz der Olympia-Auswahl und kam weltweit auf den zwölften Rang. Statham trainierte gerade im Crystal Palace National Sport Centre in London, als er für eine Pressekampagne entdeckt wurde. Als er für eine Werbekampagne für French Connection posierte, lernte er dann den Geschäftsführer der Firma kennen, die gerade in den Vorbereitungen für ein Spielfilmprojekt steckte: LOCK, STOCK AND TWO SMOKING BARRELS („Bube, Dame, König, Gras“, 1998). Jason Statham traf den Regisseur des Films, Guy Ritchie, der ihm eine Rolle anbot. Ritchie kam auch für seinen nächsten Film SNATCH („Snatch – Schweine und Diamanten“, 2000) wieder auf Statham zurück – er spielte einen Boxmanager an der Seite von Brad Pitt und Benicio del Torro – und besetzte ihn auch in seinem Film REVOLVER (2005). Im gleichen Jahr war Statham außerdem in LONDON und in LE TRANSPORTEUR 2 („Transporter – The Mission“) zu sehen (beide 2005). Mit Uwe Boll arbeitete er für die Videogame-Verfilmung IN THE NAME OF THE KING – A DUNGEON SIEGE TALE („Schwerter des Königs – Dungeon Siege“, 2006) zusammen und in CRANK (2006) brillierte Statham erstmals als Profigangster Chev Chelios. Zuletzt war er in WAR (2007) und THE BANK JOB („Bank Job“, 2008) zu sehen und in Kürze in DEATH RACE (2008). Zu Stathams Projekten in Vorbereitung gehören sein zweiter Auftritt als unverwüstlicher Action-Held in CRANK 2: HIGH VOLTAGE („Crank 2“, 2009), sowie eine Rolle in THE BRAZILIAN JOB (2011).

Robert Knepper

Robert Knepper wurde 1959 in Fremont, Ohio geboren und kam durch seine Mutter, die als Requisiteurin am Theater arbeitete, mit der Schauspielerei in Berührung. Sein Drama-Studium an der Northwestern University brach er ab und ging nach New York City, wo er in Off-Broadway-Stücken auftrat. 1986 hatte Knepper sein TV-Debüt in „The Paper Chase“. Danach spielte er in zahlreichen TV-Serien Gastrollen, darunter „Criminal Intent“, „The Twilight Zone“, „L.A. Law“, „Profiler“, „Emergency Room“ „Nikita“ und „C.S.I. Miami“. 2003 war er in zwölf Episoden der HBO-Serie „Carnivale“ zu sehen. Doch erst seine Rolle als Theodore ‚T-Bag’ Bagwell in der HBO-Actionthriller-Serie „Prison Break“ (56 Folgen seit 2005), die den Ausbruch von Häftlingen aus dem Fox-River-Staatsgefängnis schildert, verschaffte Knepper nach über 20 Jahren Theater- und Filmerfahrung den internationalen Durchbruch. Er wurde von Xavier Gens für HITMAN („Hitman – Jeder stirbt alleine“, 2007) engagiert und spielte den russischen Oberst Marklow, der einen Profikiller jagt. Seine erste Spielfilmrolle gab ihm Blake Edwards in THAT’S LIFE! („That’s Life – So ist das Leben“, 1986). Seitdem bewies er sein facettenreiches Talent in den verschiedensten Rollen, sei es als Schurke, als Arzt, Spezialagent oder Entführer. Er war u.a. in Woody Allens EVERYONE SAYS I LOVE YOU („Alle sagen: I Love You“, 1996) und an der Seite von Bruce Willis im Action-Thriller HOSTAGE („Hostage – Entführt“, 2005) zu sehen. Nach den Dreharbeiten zu TRANSPORTER 3 steht Robert Knepper zur Zeit wieder für „Prison Break“ in der Rolle als T-Bag vor der Kamera, wofür er 2006 als Bester Nebendarsteller für den Satellite Award und 2007 als Bester Schurke bei den Teen Choice Awards nominiert wurde.

François Berléand

François Berléand verkörpert die Figur des Kommissars Tarconi in TRANSPORTER 3 bereits zum dritten Mal. Mit weit über 150 Filmen in seiner Karriere gehört er zu den beliebtesten Schauspielern des französischen Kinos. Ehe er Schauspieler wurde, hatte Berléand Wirtschaftswissenschaften studiert und dabei das Theater entdeckt. Noch während des Studiums trat er in dem Erstlingsstück „Sur une plage de l’ouest“ auf. Nach seinem Studienabschluss schrieb er sich in der Theaterklasse von Tania Balachova ein. Dort lernte er den Regisseur Daniel Benoin kennen, für den er zwischen 1974 und 1981 in zahlreichen klassischen und zeitgenössischen Inszenierungen spielte. Sein Kinodebüt gab er 1979 in Alain Cavaliers MARTIN ET LEA. Einige Jahre lang war er mit seiner einprägsamen Physiognomie und seinem stechenden Blick auf Rollen wie Polizeiinspektoren abonniert. Auch Militärs oder Detektive gehörten zu den Rollen, für die er bevorzugt besetzt wurde. Einem breiten Publikum wurde Berléand als Psychiater in Benoit Jacquots LE SEPTIEME CIEL („Der siebte Himmel“, 1998) an der Seite von Sandrine Kiberlain bekannt. Seitdem ist seine Popularität ständig gewachsen – er dreht zwischen fünf und acht Filme pro Jahr. In den letzten Jahren war er u.a. in L’IVRESS DU POUVOIR („Geheime Staatsaffären“, 2005) und LA FILLE COUPEE EN DEUX („Die zweigeteilte Frau“, 2007) von Claude Chabrol, sowie in NE LE DIS A PERSONNE (2006) von Guillaume Canet zu sehen und spielte in 15 ANS ET DEMI von Thomas Sorriaux und CA$H von Eric Besnard (beide 2008).

Natalya Rudakova

Natalya Rudakova wurde in St. Petersburg geboren und arbeitete als Friseurin in New York, als sie von Luc Besson auf der Straße entdeckt wurde. Besson fragte sie, ob sie Lust hätte, Schauspielunterricht zu nehmen. Nach Probeaufnahmen in Paris erhielt sie die Rolle der Valentina in der neuesten Produktion von Luc Besson, dessen Filme sie sehr schätzt. TRANSPORTER 3 ist Natalya Rudakovas Filmdebüt.

Olivier Megaton

Olivier Megaton wurde 1965 als Olivier Fontana geboren. Es heißt, der ehemalige Graffiti-Künstler habe sich den Namen Megaton nach seinem Geburtstag gegeben: Der 6. August 1965 ist der 20. Jahrestag des Abwurfs der Atombombe auf Hiroshima. Er begann seine Karriere in den 90er Jahren mit zahlreichen Kurzfilmen wie „No Way Ou Le Coer Du Phoenix“ (1991), „No Happy End“ (1997), „Krysalis“ (2002) oder „Angie“ (2007) und drehte mehrere Dokumentarfilme, darunter 2004 „Pin-Up Obession“ in Spielfilmlänge für ARTE. Sein erster Langspielfilm EXIT („Exit – Die Apokalypse in dir“, 2000), ein Science-Ficiton-Thriller, für den er auch selbst das Drehbuch schrieb und bei dem Luc Besson inoffiziell als mitwirkender Produzent fungierte, wurde 2002 als Bester Film für den International Fantasy Film Award nominiert. 2002 drehte er LA SIRÈNE ROUGE („Red Siren“, 2002, einen Thriller mit Asia Argento, Jean-Marc Barr und Frances Barber nach dem gleichnamigen Roman von Maurice Dantec über eine ungewöhnliche Freundschaft zwischen dem 12-jährigen Mädchen Alice und einem 40-jährigen Auftragskiller. Im Action-Genre machte er sich als Regisseur für das Second Unit zu HITMAN („Hitman – Jeder stirbt alleine“, 2007) einen Namen, wo er sich für die gesamte U-Bahn Kampfszene verantwortlich zeichnete, bevor Luc Besson ihm den Auftrag für die Regie des dritten TRANSPORTER-Streifens übertrug.

Corey Yuen

Corey Yuen wurde 1951 in Hongkong geboren und beherrscht alle Szenarien des Filmemachens: Er ist Regisseur, Schauspieler, Drehbuchautor, Produzent und Choreograph von Action-Szenen. Er hat Stars wie Jet Li, Delroy Lindo, Michelle Yeoh oder Jean-Claude Van Damme geführt und auch schon die Kampfsequenzen des ersten TRANSPORTER-Teils choreographiert. Sein erster amerikanischer Film war Richard Donners LETHAL WEAPON 4 („Lethal Weapon 4 – Zwei Profis räumen auf“, 1998), bei dem er für die Martial Arts Szenen verantwortlich war. Bei ROMEO MUST DIE („Romeo Must Die“, 2000) von Andrzej Bartkowiak überwachte er die Martial Arts Einlagen und für Bryan Singers X-MEN (2000) fungierte er als Regisseur des Action-Teams. Seitdem war er bei Chris Nohans KISS OF THE DRAGON („Kiss of the Dragon“, 2001) mit Jet Li, James Wongs THE ONE (2001), ebenfalls mit Jet Li, Andrzej Bartkowiaks CRADLE TO THE GRAVE („Born 2 Die“, 2003) sowie Paul Hunters BULLETPROOF MONK („Bulletproof Monk – Der kugelsichere Mönch“, 2003) mit von der Partie. Corey Yuen, der die Akademie der Peking Oper absolvierte, war Teil der Truppe „Seven Little Fortunes“ mit Jackie Chan und Sammo Hung. Ende der 70er Jahre wandte er sich dem Film zu und realisierte einige der größten Erfolge des Hongkong-Kinos, darunter u. a. HERO („Shanghai Hero“, 1997), THE BLACK ROSE (2000), MAHJONG DRAGON (1996), HIGH RISK (1995), NO RETREAT, NO SURRENDER 1 & 2 („Karate Tiger 1 & 2“, 1985, 1989) und MY FATHER IS A HERO (1995), mit Jet Li, ebenso wie SO CLOSE („So close – Nichts ist, wie es scheint“, 2002). 2006 realisierte er DOA: DEAD OR ALIVE („Dead or Alive“, 2006), eine Videospiel-Verfilmung, die u.a. Bernd Eichinger produzierte. Für die TRANSPORTER-Reihe ist er bereits zum dritten Mal tätig: In LE TRANSPORTEUR („The Transporter“, 2002) führte Corey Yuen zusammen mit Louis Leterrier Regie und choreographierte die Actionszenen. In LE TRANSPORTEUR 2 („Transporter – The Mission“, 2005), erneut unter der Regie von Louis Letterier, zeichnete er sich ebenfalls für die Martial Arts Choreographie verantwortlich. Zu seinen jüngsten Regie-Projekten gehören RED CLIFF (2008), BLOOD: THE LAST VAMPIRE (2008) und RED CLIFF 2 (2009).

Luc Besson

Luc Besson – Produzent, Drehbuchautor und der erfolgreichste französische Regisseur der 80er und 90er Jahre – wurde 1959 in Paris geboren und verbrachte einen Großteil seiner Kindheit im Mittelmeerraum, wo seine Eltern als Tauchlehrer arbeiteten. Sein Kindheitstraum, Meeresbiologe zu werden, wurde durch einen Tauchunfall als 17-Jähriger zunichte gemacht und er beschloss, Filmemacher zu werden. Nach drei Jahren Erfahrung als Regieassistent inszenierte er 1982 seinen ersten Langspielfilm, LE DERNIER COMBAT („Der Letzte Kampf“, 1982), eine schwarz-weiße apokalyptische Endzeitvision, die für den César nominiert wurde. Für seinen zweiten Film SUBWAY (1985), mit Isabel Adjani und Christopher Lambert, der in 13 Kategorien nominiert war, gewann er einen César. Der Film bedeutete Luc Bessons internationalen Durchbruch und wurde weltweit zu einem Kultklassiker. Auf der Basis seiner Jugendträume drehte Besson 1987 LE GRAND BLEU („Im Rausch der Tiefe – The Big Blue“) mit seinem Lieblingsdarsteller Jean Reno als italienischem Taucher. Bessons erster englischsprachiger Film wurde einer der fünf erfolgreichsten Filme Frankreichs überhaupt und fand auch international großen Anklang. Sein Thriller LA FEMME NIKITA („Nikita“, 1990) über eine Profikillerin war eine weltweite Sensation und wurde in den USA und in Hongkong sofort wiederverfilmt. Der Film machte aus den Darstellern Anne Parrilaud und Jean Reno internationale Stars und legte den Grundstein für eine neue Form des Thrillers, die Neo-Noir-Action, deren Einfluss auf den internationalen Film bis heute spürbar ist. Zu diesem Genre zählt auch LÉON („Léon – der Profi“, 1994), in dem Jean Reno einen Berufskiller mit großem Herz für ein Waisenmädchen mimt. Die damals 13-jährige Natalie Portman wurde in der Rolle der Mathilda über Nacht berühmt und begann daraufhin ihre erfolgreiche Karriere. Der Film war ein internationaler Erfolg, brachte Luc Besson zwei César-Nominierungen ein und wurde zwei Jahre später nochmals als Director’s Cut veröffentlicht. Bereits 1993 begann Besson mit den aufwändigen Vorarbeiten zu seinem skurrilen Science-Fiction-Projekt THE FIFTH ELEMENT („Das Fünfte Element“) mit Bruce Willis in der Hauptrolle, der auf Grund von Budget-Engpässen jedoch erst 1997 in die Kinos kam. An seiner Seite spielte Milla Jovovich, die mit ihrer weiblichen Hauptrolle den Durchbruch zum Star schaffte und so wieder einmal Bessons untrügliches Gespür für vielversprechende Schauspiel-Talente unter Beweis stellte. In seinem historischen Epos THE MESSENGER: THE STORY OF JOAN OF ARC („Johanna von Orleans“, 1999) verkörpert Milla Jovovich in der Hauptrolle der Jeanne d’Arc eine kraftvolle Kämpferin. Zu Beginn des neuen Jahrtausends verlagerte Besson seine Tätigkeit überwiegend auf das Verfassen von Drehbüchern sowie die der Filmproduktion. Er produzierte KISS OF THE DRAGON (2001), YAMAKASI – LES SAMOURAIS DES TEMPS MODERNES („Yamakasi – Die Samurai der Moderne“, 2001), den Thriller UNLEASHED („Unleashed – Entfesselt“, 2005), war Co-Autor und Produzent von LE TRANSPORTEUR („The Transporter“, 2002), und LE TRANSPORTEUR 2 („Transporter – The Mission“, 2005). 2005 führte er in ANGEL-A wieder selbst Regie. Danach schrieb und produzierte er BANDIDAS (2006) und war Produzent, Co-Autor und Regisseur des Animationsfilms ARTHUR AND THE MINIMOYS („Arthur und die Mininmoys“, 2006). 2007 produzierte er HITMAN („Hitman – Jeder stirbt alleine“, 2007). Für den Thriller TAKEN („96 Hours“, 2008) mit Liam Neeson schrieb er gemeinsam mit Robert Mark Kamen, mit dem er bereits bei zahlreichen Projekten zusammenarbeitete, das Drehbuch und fungierte wieder als Produzent.

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